Ukraine – Flug MH17

Ukraine – Flug MH17 (politonline)

Nach dem Absturz des Passagierflugzeuges vom Typ Boeing 777 der Malaysian Airlines

sind Ost und West einem Bericht der Deutschen Wirtschafts Nachrichten zufolge bestrebt, die  Spuren zu verwischen: Die Ukraine liess vermutlich eine Black Box verschwinden, während die Amerikaner behaupten, sie seien die einzigen, die mit ihren Satelliten eine Aufklärung des Geschehens liefern können. Die Amerikaner, so die DWN, »wollen die Schlinge um Putin zuziehen.« Für diesen wird die Lage unangenehm: Washingtons Strategie, den Russen den europäischen Energiemarkt abzujagen, scheint aufzugehen. Was die Angehörigen der Opfer betrifft, so steht diesen eine ähnliche Ungewissheit bevor wie jenen des bis heute spurlos verschwundenen Flugs MH370.

Die Tatsache, dass eine der Kriegsparteien das Flugzeug irrtümlich abgeschossen hat, scheint mittlerweile ziemlich unumstritten. Doch wer es war und vor allem, warum das Flugzeug überhaupt in den Luftraum geleitet wurde, ist völlig unklar. Dennoch meldete die ARD-Korrespondentin Tina Hassel bereits einen Tag nach der Katastrophe in ihren Tagesthemen, dass die Amerikaner als einzige in der Lage seien, den Fall aufzuklären. Nach Auswertung aller bisherigen Daten gingen diese davon aus, dass es sich um den Abschuss einer Boden-Luft-Rakete des Typs SA 11 gehandelt habe. Dieses System sei so kompliziert, dass auch Obama davon ausgeht, dass die Rebellen ohne Training, Experten oder sogar Hilfestellung nicht in der Lage gewesen seien, eine solche Maschine abzuschießen. Obama habe dann von einer globalen Katastrophe gesprochen und eine globale Allianz gegen Putin ausgerufen.

Die Financial Times London ihrerseits hat in ihrem Artikel die vorliegenden Beweise analysiert und ist zu dem Schluss gelangt, »dass die Rebellen den Abschuss von Flugzeugen seit Wochen zu einem ihrer strategischen Ziele erklärt hätten. Sie hätten mindestens 12 ukrainische Flugzeuge abschossen, darunter eine Illyushin Il-76 mit 49 Soldaten an Bord und erst vor wenigen Tagen eine Transportmaschine vom Typ Antonow An-26. Die Antonow sei aus 6.500 m zu Boden gebracht worden, wozu es ähnliche Waffen brauche wie jene, die Flug MH17 zum Absturz gebracht haben.« Was bei der Reflexion der Berichte der ARD und der FT allerdings stutzig macht, so dieDWN, ist die Frage: Wenn die Rebellen seit Wochen den Luftkrieg über der Ukraine ausgerufen haben und die US-Satelliten jedes Autokennzeichen am Boden erkennen können – warum in aller Welt haben dann die Amerikaner nicht bereits vor Wochen die internationale Flugsicherung gewarnt, damit diese dafür sorgt, dass keine zivilen Maschinen einen Luftraum durchfliegen, in dem ganz offenkundig ein Luftkrieg tobt? Die Regierung in Kiew spielt, wie schon bei den Vorfällen am Maidan, eine äusserst undurchsichtige Rolle; Kiew verkündete am 18. 7. zunächst die Beschlagnahmung aller offiziellen Daten der Flugsicherung. »Es bleibt ein Merkmal dieses gespenstischen Krieges«, legen die DWNdar, »dass alle Beteiligten ohne Hoheitsabzeichen kämpfen: Die Söldner am Boden ebenso wie die Grossmächte. Und die angeblich umfassenden Spionage-Möglichkeiten werden von Russen und Amerikanern nicht zur Aufklärung verwendet, sondern zur Verschleierung.« Jedenfalls werden die Angehörigen der Opfer von Flug Mh17 nie erfahren, wie die Passagiere gestorben sind; und sie werden erst recht nicht erfahren, warum sie sterben mussten. [1]

Keine Beweise – aber zahllose Schuldzuweisungen 
Noch steht nicht wirklich fest, wie sich der Absturz ereignet hat, dennoch haben sich einige westliche Regierungshäupter unmittelbar nach der Katastrophe sozusagen überschlagen, um diese entweder Russland direkt oder den prorussischen Separatisten anzulasten. So stellte Barack Obama schon einen Tag nach dem Unglück glattweg in den Raum, dass das Flugzeug durch eine Boden-Luft-Rakete – laut US-Geheimdienstangaben russischen Typs – in einem von den Rebellen besetzten Landesteil der Ostukraine zum Absturz gebracht wurde, was Aufnahmen eines amerikanischen Militärsatelliten ergeben hätten. Obama bezeichnete dies als eine Schandtat von unaussprechlichem Ausmass; er übergeht, dass die US-Drohnenangriffe keine mindere Schandtat darstellen. Und da die US-Geheimdienste keineswegs überraschend unmittelbar von einem Angriff prorussischer Separatisten ausgingen, wurden im Kongress, ebenfalls nicht überraschend, erste Rufe nach harten Massnahmen laut.

Der Vorsitzende der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Karl-Georg Wellmann, fordert für den Fall, dass das russische Militär das malaysische Passagierflugzeug abgeschossen haben sollte, eine noch härtere Gangart gegenüber Russland. »Darauf muss die westliche Staatengemeinschaft erst Recht mit aller Konsequenz reagieren, wenn sich die russische Verantwortung für den Abschuss bestätigen sollte«, so der CDU-Politiker. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok, ebenfalls von der CDU, von der man doch eher eine erhöhte Friedfertigkeit erwarten sollte, fordert eine schärfere Kontrolle der Grenze zwischen Russland und der Ukraine: »Russland muss jetzt seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen und dafür sorgen, dass die Grenze zur Ukraine ordentlich und nach internationalen Standards kontrolliert wird, um den Transport von Waffen in die Ostukraine zu stoppen«, für den er offensichtlich keinerlei Beweise vorlegen kann.

Am 19. 7. gab auch Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk Russland die Schuld. Die mutmassliche Rakete komme aus russischer Herstellung, erklärte er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitungvom 20. 7. Zur Bedienung eines Boden-Luft-Systems, welches ein Passagierflugzeug in dieser Höhe erreichen kann, sei ein sehr professionelles Personal nötig, um Ziele zu finden und die Rakete abzufeuern.Jazenjuk ferner: »Möglicherweise könnten diese Leute aus Russland gekommen sein. Man wisse, »dass diese Systeme nicht von betrunkenen Gorillas bedient werden können.« Schon ein seltener Vergleich! Eine Schuld der ukrainischen Armee schloss Jazenjuk aus: »Sämtliche Boden-Luft-Raketen der Ukraine sind anderswo stationiert.« Zudem sei man bereit, entsprechende Belege vorzulegen. Das Gebiet, in dem die Rakete abgeschossen wurde, sei völlig von den Rebellen kontrolliert. In diese Richtung geht auch der Kommentar der amerikanischen UNO-Botschafterin Samantha Power; diese erklärte am 18. 7. im UNO-Sicherheitsrat, dass es auf Grund des technisch hochkomplexen Systems der Luftabwehrraketen unwahrscheinlich sei, dass es den Separatisten möglich gewesen wäre, dieses ohne Unterstützung durch geschultes Personal einzusetzen. »Deshalb können wir eine technische Unterstützung durch russisches Personal nicht ausschliessen.« Der australische Ministerpräsident Tony Abbott seinerseits machte ebenfalls einen Tag nach dem Absturz prorussische Separatisten verantwortlich. Es sehe so aus, dass »von Russland unterstützte Rebellen« hinter dem Abschuss des Flugzeugs stünden.

Und schon hat Präsident Poroschenko die internationale Gemeinschaft zum Schutz vor dem  Aggressor Russland aufgerufen: »Die ganze Welt hat das wahre Gesicht des Aggressors gesehen. Der Abschuss eines zivilen Flugzeuges ist ein Akt des internationalen Terrorismus, der sich gegen die ganze Welt richtet.« Interessanterweise hat er sich nicht entblödet, hinzufügen: »Die Aggression von aussen gegen die Ukraine ist nicht nur unser Problem. Das ist eine Bedrohung für die europäische und weltweite Sicherheit«, obwohl er sich vollständig bewusst sein muss, dass es die US-Aggression im Verbund mit der EU und Berlin ist – also ein rein von aussen kommender Eingriff – die sein Land in den jetzigen Zustand versetzt hat. Im Kampf gegen Russland, so Poroschenko ferner, seien gemeinsame Anstrengungen nötig, wohl wissend, dass ausser der NATO und ihren Handlangern kaum ein Bürger der EU gewillt ist, noch einmal in einen Krieg einzusteigen, den die USA der EU aufbürden würde. Ein Sprecher des britischen Premiers David Cameron erklärte am 18. 7.: Solange nicht noch überwältigende anderslautende Beweise ans Tageslicht kämen, sei es zunehmend wahrscheinlich, dass eine von den Separatisten abgefeuerte Rakete das Flugzeug zum Absturz gebracht habe.

Frank-Walter Steinmeier hat den Verantwortlichen des Flugzeugabsturzes mit Ächtung gedroht, sollten sich Hinweise auf einen Abschuss bewahrheiten. »Wenn sich im Zuge der Untersuchungen tatsächlich herausstellen sollte, dass eine der Konfliktparteien das Leben von Hunderten völlig Unbeteiligter auf dem Gewissen hat, so wäre das eine Untat ausserhalb jeder Vorstellungskraft«, sagte er am 18. 7. bei einem Besuch in Mexiko-Stadt. »Diejenigen, die das zu verantworten hätten, haben kein Recht mehr, ihre eigenen Anliegen im Namen der Menschlichkeit einzufordern.« Es ist hochgradig bedenklich, wie sich ein Politiker offensichtlich problemlos in derartig verurteilende Äusserungen hineinsteigern kann, obwohl die Klärung der Vorgänge noch aussteht. Jetzt warten wir einmal ab, was uns Steinmeier erklären wird, sollte es sich erweisen, dass der Abschuss entweder irrtümlich erfolgte, oder dass hinter diesem tatsächlich das Regime in Kiew steht.

Jedenfalls hat Russland in einer Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrats in New York die Verantwortung für den Absturz des malaysischen Passagierflugzeugs zurückgewiesen. Stattdessen machte der russische UNO-Botschafter Witali Tschurkin am 18. 7. die Regierung in Kiew dafür verantwortlich. Der Sicherheitsrat hat in einer einstimmigen Erklärung eine umfassende, gründliche und unabhängige internationale Untersuchung des mutmasslichen Abschusses der Boeing 777 gefordert. Tschurkin führte ferner aus, dass der Grund für die Eskalation die Offensive der ukrainischen Armee gegen die prorussischen Separatisten sei. Zudem richtete er den Vorwurf an die ukrainischen Regierung, zivile Flugzeuge über dem Kampfgebiet erlaubt zu haben: »Heute hat Kiew den Luftraum vollständig gesperrt. Warum konnten sie das nicht früher machen und nicht darauf warten, dass es hunderte Opfer gibt?« Einer der wenigen, die angesichts der menschlichen Tragödie Zurückhaltung übten, war der derzeitige Vorsitzende der OSZE, Didier Burkhalter: Ohne Aufklärung seien keine Schlussfolgerungen über das Unglück möglich. 

Zu dem Geschehen fügen wir den nachfolgenden Artikel von Gerhard Wisnewski an: 

Malaysian-Airlines-Absturz MH 17: Ist das Sarajevo 2?
Vor 100 Jahren löste das Attentat von Sarajevo den Ersten Weltkrieg aus. Auch damals standen die Schuldigen gleich fest: Die Serben und ihre nationalistischen Untergrundorganisationen. Und nun, 100 Jahre später, stehen die Schuldigen auch schon wieder fest: Die Russen oder die prorussischen Separatisten in der Ukraine. Sie sollen für den Absturz von Flug MH 17 der Malaysian Airlines am 17. Juli 2014 verantwortlich sein. Die Chancen für eine Aufklärung des angeblichen Crashs stehen schlecht, denn die Absturzstelle befindet sich de facto auf NATO-Gebiet

Kaum zu glauben: Innerhalb von gut 4 Monaten verschwinden

- zwei Flugzeuge desselben Typs
- derselben Airline
- mit Bezug zum selben Flughafen (Kuala Lumpur)
- und zu demselben Krisengebiet: nämlich der Ukraine

Denn der berühmte verschollene Flug Malaysian Airlines MH 370 verschwand ebenfalls während der Ukraine-Krise: am 8. März 2014. Wenn die beiden Zwischenfälle aber zusammenhängen, dann können die prorussischen Separatisten ja wohl nicht an beiden Katastrophen schuld sein: an der in Malaysia und an der in der Ukraine – oder?

Schuldspruch ohne Beweise
Eben. Nur für unsere NATO-Medien ist das nicht klar. Obwohl noch nicht einmal feststeht, was eigentlich passiert ist, wollen sie schon wissen, dass Flug MH 17 der Malaysian Airlines abgeschossen wurde. Außerdem wollen sie den Typ der Rakete kennen und denjenigen, der sie abgeschossen haben soll: entweder Rußland oder die prorussischen Separatisten der Ukraine.   Schon die sofortige Behauptung, das Flugzeug sei abgeschossen worden, erinnert an die schnellen Schuldzuweisungen nach dem 11. 9. 2001. Obwohl auch damals noch gar keine kriminalistische Untersuchung stattgefunden haben konnte, stand auch seinerzeit sofort fest, daß islamistische Terroristen für die Attentate auf das World Trade Center und das Pentagon verantwortlich gewesen sein sollen. Und auch diesmal werden ohne jede Untersuchung bereits Schuldige ausgemacht und behauptet, die Maschine sei abgeschossen worden. Wissen kann das zu diesem Zeitpunkt aber nur der, der es selbst getan hat.

Wer jetzt schon Beweise hat, ist selbst der Täter: Die Beweise oder Hinweise stellen wie immer die USA zur Verfügung: »USA hat Hinweise auf gezielten Abschuß der Boeing«, titeln NATO-Medien wie Spiegel Online. Und natürlich: »Erste Spuren führen zu den Separatisten«. Wieder einmal können wir live miterleben, wie Spuren in die gewünschte Richtung gelegt und die Weichen auf Krieg gestellt werden. Die USA ist keine glaubwürdige Quelle, weil sie selbst Bürgerkriegspartei in der Ukraine sind. Der Putsch gegen die Regierung Janukowytsch wurde von westlichen Kräften inszeniert, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk ist ein Mann der NATO. Und wie man ebenfalls weiß: Im Krieg wird nun einmal gelogen, was das Zeug hält. Die amerikanische Behauptung, die prorussischen Milizen seien an dem Absturz schuld, ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben steht. Dennoch werden bereits die ersten Warnungen ausgestoßen: »›Das wird sie teuer zu stehen kommen‹«, droht das NATO-Blatt Spiegel. Indizien sprächen dafür, »daß   prorussische Kämpfer für den Absturz verantwortlich sind«.

Falsch: Die Indizien und die Wahrscheinlichkeitsrechnung sprechen dafür, daß dieselben Drahtzieher dafür verantwortlich sind, die am 8. März auch den Malaysian–Airlines-Flug MH 370 verschwinden ließen. Einen Kriegsgrund inszeniert immer der, der den Krieg haben will. Wie bereits berichtet, wird die Ukraine in einen Stellvertreterkrieg mit Rußland getrieben. Da einen Kriegsgrund immer derjenige inszeniert, der den Krieg haben will, sind die USA und ihre ukrainischen Verbündeten selbst hochgradig verdächtig. Gemäß den Gesetzen der amerikanischen Kriminalistik hatten sie die motives, means and opportunities, um einen solchen Absturz herbeizuführen – die Motive, die Mittel und die Gelegenheit:

- Die Motive: Die USA will Krieg
- Die Mittel: Die ukrainischen NATO-Streitkräfte verfügen über die entsprechenden Raketen, um ein Flugzeug in 10 500 Metern Höhe abzuschießen
- Die Gelegenheit: Entsprechende Flugzeuge sind laufend über ukrainischem NATO-Territorium unterwegs

Wem nützt es
Die Antwort auf diese Frage liegt ebenfalls auf der Hand: der USA. Das total bankrotte Schuldenimperium braucht einen Krieg, um von seiner prekären Lage abzulenken und um seine Schulden zu annullieren. Zwar ist auch das natürlich noch kein Beweis – aber zumindest ein plausibler Anfangsverdacht. Das neuerliche Verschwinden eines Malaysian-Fluges und das Auftauchen eines Trümmer- und Leichenfeldes auf separatistischem Bodenspielen den Kriegsinteressen der USA in die Hände. Es riecht nach einer Provokation und einem False-Flag-Anschlag, wie er schon lange geplant wird. Mit 80 Kindern und 20 Amerikanern an Bord wurde die Maschine perfekt ausgewählt, um die USA und die Weltöffentlichkeit psychologisch in den Konflikt hineinzuziehen. Die bisher verbreiteten Beweisvideos zeigen zwar ein Leichen- und Trümmerfeld, aber keinen Abschuß. Denn bevor man die Explosionswolke sieht, sieht man keine brennenden Trümmer und keine Rauchspuren am Himmel, wie sie beim Abschuß einer kerosinbeladenen Maschine zu erwarten wären: Vorausgesetzt, die Videos mit der Rauchsäule zeigen überhaupt die Absturzstelle von Flug MH 17 [was niemand wissen kann]: Wie kommt es, dass die Kamera bereits vor der Explosion in die leere Landschaft starrt und regelrecht auf die Rauchsäule wartet? Ein Trümmerregen ist dagegen nicht zu sehen und ein Abschuß damit unwahrscheinlich. Was auch immer da brennt, ist wohl kaum in der Luft explodiert. Daß es sich um ein Flugzeug handelt, ist aufgrund des von unten nachbrennenden Brandherds und der schwarzen Rauchsäule möglich. Das stetig brennende Feuer weist auf genügend Nahrung am Boden hin. Der dichte schwarze Qualm könnte durch die vielen Kunststoffteile der Maschine entstanden sein. Kurz: Es sieht aus wie ein typischer Aufschlagbrandallerdings ohne Abschuß. Auch ein Ereignis wie der Bombenanschlag auf einen Jumbo-Jet bei Lockerbie ist damit unwahrscheinlich. Genauso gut könnte es sich bei dem Bild der Rauchsäule aber auch um einen Green-Screen-Effekt handeln. Green-Screen-Explosionen gibt es auf YouTube schließlich genug. In fünf Minuten kann man so etwas in irgendeine Landschaft hineinbasteln. Jede erdenkliche Explosion und Rauchsäule ist hier zu haben. Inzwischen sollen auch die US-Geheimdienste von einem Abschuss der Maschine ausgehen; als ob Geheimdienste eine zuverlässige Quelle wären. Entweder sind ihre Informationen wahr, dann werden sie geheim gehalten, oder sie sind gelogen, dann werden sie veröffentlicht. [2]

 

[1] http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/19/abschuss-flug-mh17-amerikaner-wollen-die-schlinge-um-putin-zuziehen/   19. 7. 14
[2] http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/malaysian-airlines-absturz-mh-17-ist-das-sarajevo-2-.html;jsessionid=99150B04B402E824F2EAE056F3183258
18. 7. 14 Malaysian-Airlines-Absturz MH 17: Ist das Sarajevo 2? – Gerhard Wisnewski
Siehe auch die Videos auf dieser website: Das Video vom angeblichen Absturzort selbst wirkt überzeugend, bis auf die falsche Bordkarte. Sie gilt für einen anderen Flug, nämlich Flug MH 0851 von Kuala Lumpur nach Bali. Ein Anschlußflug? Auch Landkarten von Bali liegen unter den Trümmern herum. Konnte man bereits in Amsterdam für Bali einchecken?

 

 

Den Konfrontationskurs beenden, bevor es zu spät ist!

Was ein «Crescendo» bewirken kann

km. Am 12. November 2001, kurz nach Beginn des Krieges gegen Afghanistan, äusserte sich der US-amerikanische Stratege Zbigniew Brzezinski in einem Interview mit dem «Spiegel» zur Frage, wie lange die Kriegsallianz, insbesondere mit Pakistan, halten werde:
«Länger, als die meisten vermuten. Wenn Amerika zielstrebig vorgeht, werden die pakistanischen Eliten, vor allem die Armee, in der Lage sein, die Kontrolle zu behalten. Pakistan ist auf Amerika angewiesen, es hat doch sonst keine Freunde. Falls aber das amerikanische Engagement sich weiterhin nur im Bombenkrieg erschöpft, falls die Zahl der zivilen Opfer weiter steigt, falls es ein Crescendo internationaler Kritik gibt, dann allerdings wird die Lage in Pakistan brenzlig.»
Brzezinski war sich sehr bewusst, was ein «Crescendo internationaler Kritik» bewirken kann.

Den Konfrontationskurs beenden, bevor es zu spät ist!

Der Einsatz für den Frieden ist der grösste Akt der Menschlichkeit

von Karl Müller (zeit-fragen)

Völlig unnötig spitzt sich die Konfrontation zwischen den USA, der Nato und der EU auf der einen und Russland auf der anderen Seite weiter zu. Aber es ist nicht so, dass beide Seiten die Konfrontation eskalieren lassen wollen. Nach Durchsicht der öffentlich zugänglichen Dokumente ist es die «westliche» Seite, die auf Konfrontation setzt, während Russ­lands Regierung nach wie vor bemüht ist, zu einer Verständigung zu kommen. Das ist keine Aussage «prorussischer Propaganda», sondern von jedem nachvollziehbar, der sich die Mühe macht, die zugänglichen Dokumente vorurteilsfrei zu studieren.

Hierzu passt es, dass die jetzige Regierung der Ukraine ganz offensichtlich den Konflikt innerhalb des Landes mit militärischer Gewalt «lösen» will und dabei von den tonangebenden Kreisen in der EU unterstützt wird. Hierzu gehört nicht nur das nun zwei Wochen alte EU-Ultimatum an die russische Regierung, sondern auch die erneute Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland. Dazu gehören selbstgefällige und die Realität verzerrende Schriften wie die des schwedischen Aussenministers Carl Bildt in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vom 8. Juli oder das «Positionspapier» des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Andreas Schockenhoff, und des Vorsitzenden der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Karl-Georg Wellmann, mit dem Titel «Für eine Neubestimmung der Beziehungen zu Russland» vom 1. Juli.

Dass die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am 10. Juli den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Militäruniform im Kreise ukrainischer Soldaten abbildete und Poroschenko auf Seite 1 mit den Worten zitierte, «Der Kampf geht weiter», zeigt, welche Weichen derzeit gestellt sind. Man lese demgegenüber die Rede des russischen Präsidenten Vladimir Putin, die dieser am 1. Juli vor dem diplomatischen Korps seines Landes gehalten hat, oder die vielen Stellungnahmen aus dem russischen Aussenministerium und denke über den Unterschied nach.

Europas offizielles Denken ist eng und sein Handeln ist gefährlich geworden. Schon seit Jahren erlebt Europa eine Dekonstruktion seiner grundlegenden Werte und den Übergang zu einer Ideologie vermeintlicher Beliebigkeit, bei der es in Wirklichkeit um Machtergreifung und die «Macht des Stärkeren» geht. Die Kreise, die dies vorantreiben, bedienen sich gemäss den Regeln des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) und der Täuschung wegen nur noch der Worthülsen dieser Werte. In Wirklichkeit haben diejenigen, die tatsächlich für diese Werte stehen, immer weniger Luft zum Atmen in ­Europa, so dass selbst von Persönlichkeiten wie dem Philosophen, Ethiker und Papst-Berater Robert Spaemann, der vor 25 Jahren niemals davon gesprochen hätte, heute zu hören ist, Europa drohe wieder totalitär zu werden.

Ein namhafter Publizist wie Peter Scholl-Latour, bei uns vor ein paar Jahren noch ein gefeierter Medienmittelpunkt, muss seine Überlegungen der «Stimme Russlands» anvertrauen, um gelesen zu werden, und seine Antwort auf die Frage, wie Europa mit den Entwicklungen in der Ukraine umgehen sollte, muss sehr nachdenklich stimmen: «Europa hat ja gar keine Aussenpolitik. Europa vollzieht ja im Moment eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA, die es unter Helmut Kohl so nicht gegeben hätte und unter Schröder sowieso nicht.»

Der politischen Linie der USA folgen Zeitungen wie die polnische «Rzeczpopolita», die am 5. Juli schrieb: «Zum Frieden braucht es weniger den guten Willen der verfeindeten Parteien, als vor allen Dingen einen entscheidenden militärischen Schlag. Es liegt im Interesse des Westens, Polens und der Ukraine, dass dieser entscheidende Schlag von der ukrainischen Seite ausgeht. Wir sollten der Ukraine dabei helfen. Denn ein Krieg von geringer Intensität könnte noch Jahre dauern – das lehrt uns der Konflikt in Bosnien und Kroatien Anfang der 1990er Jahre. Alle Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Beobachter, Waffenruhen, diplomatische Anstrengungen Europas und der USA halfen damals nicht. Das Problem löste sich erst, als Kroaten und Bosnier durch die Unterstützung des Westens ein strategisches Übergewicht erlangten. Ebenso sieht es heute in der Ukraine aus. Friedensappelle klingen in den Medien gut, aber sie beenden den Alptraum nicht. Krieg ist schlecht, aber noch schlechter ist ein nicht enden wollender Krieg.»
Sind das die Werte Europas? Das Leiden der Menschen im Osten der Ukraine, das dort alltäglich gewordene Morden auf die Seite zu schieben und für den Krieg zu plädieren? Wer erinnert sich noch an die langen Schlangen vor den Abstimmungslokalen im Osten der Ukraine, als die Menschen für eine Unabhängigkeit ihrer Landesteile stimmten? Wer an die aufrechten und sehr ernsthaften Stellungnahmen der dort Befragten? Diese Stimmen wurden nicht ernstgenommen. Unter der Parole des «Kampfes gegen die Separatisten» rücken die Soldaten gegen diese Menschen vor.

Und die immer wieder in den Mund genommenen «Friedenspläne» müssen wie Hohn erscheinen. Das wird auch in Europa bemerkt, und es gibt auch Stimmen wie die der bulgarischen Zeitung «Duma», die am selben Tag wie die polnische Zeitung etwas ganz anderes schrieb: «Die Menschen in der Ostukraine interessieren sich nicht für Abkommen, die ohnehin keine Ergebnisse bringen – das war mehrmals seit Anfang der Krise zu sehen. Sie wollen ihr Recht, selbst zu bestimmen, wohin sie schauen – ob nach Europa oder nach Russland. Sie wollen nicht, dass man ihnen aufzwingt, in welche Richtung sie sich zu orientieren haben. Die Menschen in der Ostukraine sind geopolitischen Interessen zum Opfer gefallen. Offensichtlich hat die Regierung in Kiew kein Interesse daran, ihre Stimme zu hören. Deswegen will sie die Region von den sogenannten Separatisten ‹befreien›. Aber: Wird die Krise wirklich gelöst werden, wenn die Andersdenkenden mundtot gemacht sind?»

Ist es deshalb nicht richtig, was die russische Zeitung «Iswestija» am selben Tag schrieb? «Kiew spürt die Unterstützung des Westens. Daher hat die dortige Regierung keine Eile, das Blutvergiessen im Osten der Ukraine zu stoppen. Zwar rufen die westlichen Regierungen Kiew dazu auf, die Militäreinsätze zu beenden. Aber würde Präsident Poroschenko das wirklich wollen, hätte er es schon längst gemacht. Die Regierung in Kiew hat den politischen Teil des Abkommens über die Assoziierung mit der Europäischen Union bereits unterzeichnet. Damit liegt es doch auch in der Hand der EU, das Blutvergiessen im Osten der Ukraine zu stoppen. Doch auch die westlichen Regierungen haben kein Interesse daran. Sie wollen alle Konkurrenten um die Macht in der Ukraine klein halten und die Regierung in Kiew stärken, da diese noch auf wackeligen Beinen steht.»
Viele Menschen erkennen, dass die enge Bindung der europäischen Politik an die Vorgaben aus den USA in eine Katastrophe münden kann. «Deutsche wollen grössere Unabhängigkeit von den USA» titelte Spiegel online am 6. Juli zu den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage. Und weiter heisst es dort: «Das Vertrauen in den Bündnispartner ist gesunken, viele hoffen auf engeren Kontakt zu Russland.»

Wie ist es da zu beurteilen, wenn die offizielle deutsche Politik und die dienstbaren Leitmedien nun ganz entrüstet darüber sind, dass zwei Deutsche im Auftrag von US-Geheimdiensten gegen Deutschland spioniert haben? Zeigen sich hier tatsächliche Anfänge einer grösseren Unabhängigkeit von den USA? Oder ist das Ganze ein Ablenkungsmanöver vom Wesentlichen der Politik? Von der Politik gegenüber Russland oder von den Verhandlungen zum sogenannten «Freihandelsabkommen» TTIP?
Eines ist leider sicher: Wenn die europäische Politik weiter auf der Spur der Hybris, der Lüge und der Konfrontation fährt, dann wird Europa – nicht wie «Schlafwandler», aber wie geschichts- und realitätsvergessene Hasardeure – in einer erneuten Katastrophe enden. Noch ist es Zeit gegenzusteuern. Überall gibt es Menschen, die sehen, wohin der falsche Weg führen wird; Menschen, die nicht einverstanden sind. Wann, wenn nicht jetzt, versuchen, ein Crescendo anzustimmen, das unüberhörbar wird.    •

Wie lange noch?

«Irgendwann im Sommer letzten Jahres gab es – damals noch im Windschatten der Öffentlichkeit – das Geständnis eines deutschen Geheimdienstlers. ‹Wir sind›, sagte der Mann und machte eine lange Pause, ‹… Deutschland ist für die Vereinigten Staaten von Amerika ein riesiger Flugzeugträger: In geografisch wichtiger Lage, nützlich, zu gebrauchen, alles andere als souverän.›»
(Deutschlandfunk vom 12.7.2014)

Wie lange noch?

Peter Scholl-Latour: «Europa vollzieht eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA»

km. In einem Interview mit dem Fernsehsender «Stimme Russlands» (schriftlich bei «Ria Novosti» am 4. Juli) äusserte sich der bekannte Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour zur Situation in Europa und Asien und zum Konflikt der USA, der Nato und der EU mit Russland.

Der russische Präsident Vladimir Putin, so Peter Scholl-Latour, sei «ein sehr geschickter und kluger Politiker, er hat ja immerhin, das darf man auch nicht vergessen, 80 Prozent der Russen hinter sich. Er ist zutiefst populär, und wenn man Putin vorwirft, dass er ein KGB-Mann ist, ja das qualifiziert ihn doch nur dazu, in der jetzigen Situation mit den ungeheuren Intrigen, mit den Oligarchen usw. fertigzuwerden. In der Ukraine gibt es überhaupt gar keine Kontrolle über die Oligarchen, die sind weiterhin die mächtigsten Männer, und einer davon ist jetzt Präsident, und keiner wird mir einreden, dass er seine Milliarden nur mit minderwertiger Schokolade gemacht hat.»
Die Situation in der Ukraine kennt Peter Scholl-Latour «relativ gut. Ich war in Lemberg oder Lwiw oder Lwow oder wie man es auch immer nennen will. Ich habe auch mit dem dortigen Patriarchen der griechisch-katholischen Kirche gesprochen, der ein ganz vernünftiger Mann war – aber es gibt dort auch Gruppen, die Extremisten sind. Das stammt aus dem Zweiten Weltkrieg, als Stepan Bandera mit den Deutschen kollaboriert hat. Das ist eine in sich geschlossene Gemeinschaft, die sich eben schwer einfügt in die übrige Ukraine. Und dann die Ostukraine, der Donbass ist rein russisch bevölkert. Im Zuge der Industrialisierung wurden die Bauern der armen Regionen, Russen aus Woronesch beispielsweise, dort angesiedelt, daher ist es rein russisch. Eine föderative Lösung ist das mindeste, was man ihnen anbieten könnte.»

Die Nato zeige im Osten Europas «viel zu viel Präsenz. Es war ja vereinbart worden, dass die Nato nicht weiter als bis nach Ostdeutschland vorrückt, und da hört es dann auf. Dass die Nato die ehemaligen Ostblock-Staaten, Polen, die baltischen Staaten, Rumänien aufnimmt, das war ja damals ausgeschlossen.»

Europa indes, so Scholl-Latour, habe «gar keine Aussenpolitik. Europa vollzieht ja im Moment eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA, die es unter Helmut Kohl so nicht gegeben hätte und unter Schröder sowieso nicht. Ich weiss auch nicht, was Frau Merkel da vorhat, die dauernd als Predigerin von Demokratie und Freiheiten auftritt. Die Deutschen sollten mal bedenken, dass sie die grässlichsten Verbrechen begangenen haben, die Europa in der Geschichte gekannt hat, und das als hochzivilisiertes Volk. Und dann sollte man mal ein bisschen den Mund halten.»

Die EU würde nicht sehen, «dass diese Eurasische Union, die Putin machen möchte, nicht gegen Westeuropa gerichtet ist, sondern die Konsolidierung Russlands in Zentralasien bedeutet. Denn wenn Afghanistan jetzt geräumt wird und es tritt dort auch ein islamisches Chaos ein oder ein Gottesstaat oder sonst irgend etwas, dann wird das auch ausstrahlen. Unter anderem auf Usbekistan und Tadschikistan, wo die Usbeken ja schon sehr stark vertreten sind in den Widerstandslagern in Pakistan. Und dann ist natürlich da auch noch Kasachstan. Man will sich abschirmen, das ist im Grunde eine defensive Organisation, das hat man noch gar nicht begriffen, diese asiatische Dimension. Und da wäre natürlich die Ukraine als europäisches Gegengewicht ein willkommener Partner gewesen. Und das fällt jetzt weg, und da bleiben dann nur noch Russland und Weissrussland, und das sind eben nur 140 Millionen Menschen und davon, das darf man nicht vergessen, sind etwa auch noch einmal 20 bis 25 Millionen Muslime, und die sind nicht alle harmlos. Als ich das letzte Mal in Kasan war, der führende Imam, das war früher ein braver Tatar, und jetzt war da plötzlich ein junger Mann, der in Medina, in Saudi-Arabien ausgebildet worden ist. Da herrschte gleich ein anderer Ton. Als ich damals bei den aufständischen Tschetschenen war, bin ich auf sehr umgängliche Leute getroffen in den Tarikaten, in den islamischen Bruderschaften. Aber dann kamen auf einmal die jungen Prediger, die in Saudi-Arabien ausgebildet worden waren, und plötzlich war da eine Schranke, und ich kam nicht mehr an sie heran.»

Wirtschaftssanktionen gegen Russland lehnt Scholl-Latour ab: «Als ich die Auswirkungen der Sanktionen im Irak zwischen 1991 und 2003 miterlebt habe, war das derart grauenhaft. Das Wasser konnte nicht mehr gereinigt werden, die Landwirtschaft nicht mehr betrieben werden. Das war furchtbar. Die Sterblichkeit unter Kindern und Säuglingen war erschreckend. Die Deutschen müssten es ja wissen, die haben im Ersten Weltkrieg auch eine Blockade erlebt, wo die Bevölkerung fast halb verhungert ist. Insofern sind Sanktionen ein unmoralisches Mittel der Aussenpolitik.»

Quelle: http://de.ria.ru/opinion/20140704/268926478.html 

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Vielen Dank für Ihren Aufsatz, Herr Karl Müller.

Senden Sie Ihren Aufsatz doch bitte an alle Regierungsvertreter der BRD (Bananen Republik Deutschland).
Vielleicht wird ja dann der eine oder andere US-hörige Regierungsvertreter der Bundesregierung endlich mal aufwachen.
Die Bundeskanzlerin erhält ihre Befehle aus Washington und wäre skrupellos genug, Deutschland in einen Krieg mit Russland zu verwickeln.

 

7 Friedensnobelpreisträger und 57 Weitere für Waffenembargo gegen Israel

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und 63 weitere Intellektuelle  für Waffenembargo gegen Israel (Foto: flickr.com/ W-J/ CC-Lizenz)

Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und 63 weitere Intellektuelle für Waffenembargo gegen Israel (Foto: flickr.com/ W-J/ CC-Lizenz)

von Daniel Kerekeš (freiheitsliebe)

64 Personen des öffentlichen Lebens, darunter sieben Nobelpreisträger, rufen zum Waffenembargo gegen Israels auf. Als Grund dafür werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit des israelischen Staates genannt. Unter den Zeichnern befinden sich Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika und Autor Noam Chomsky. 

Die Erklärung der 64 ZeichnerInnen veröffentlichten ihre Forderungen in der Britischen Tageszeitung „The Guardian“ an diesem Freitag. Im der Erklärung heißt es, das „Israel wieder einmal seine volle militärische Macht gegen die in Haft gehaltene Palästinensische Bevölkerung los gelassen hat, hauptsächlich im belagerten Gaza-Streifen, in einem inhumanem und illegalen militärischen Angriff. Israels Fähigkeit solch verheerende Angriffe zu führen, kommt straffrei durch die Verbandelung großer Waffenfirmen und dem Handel den es mit vorbelasteten und mitschuldigen Regierungen in der ganzen Welt führt.“

Die UnterzeichnerInnen fordern von den Vereinten Nationen (UN) und den Regierungen dieser Welt umgehend Schritte, um ein Waffenembargo gegen Israel durchzusetzen. Das Embargo muss ähnlich dem Embargo sein, das während des Apartheidregimes über Südafrika verhängt wurde.
Unter den Unterzeichnern befinden sich die Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Rigoberto Menchu, Federico Mayor Zaragoza, Jody Williams, Adolfo Peres Esquivel, Mairead Maguire und Betty Williams.

UnterstützerInnen:
Adolfo Peres Esquivel, Nobel Peace Laureate, Argentina
Ahdaf Soueif , Author, Egypt/UK
Ahmed Abbas, Academic, France
Aki Olavi Kaurismäki , film director, Finland
Alexi Sayle, Comedian, UK
Alice Walker, Writer, US
Alison Phipps, Academic, Scotland
Andrew Ross, Academic, US
Andrew Smith, Academic, Scotland
Arch. Desmond Tutu, Nobel Peace Laureate, South Africa
Ascanio Celestini, actor and author, Italy
Betty Williams, Nobel Peace Laureate, Northern Ireland
Boots Riley, Rapper, poet, arts producer, US
Brian Eno, Composer/musician, UK
Brigid Keenan, Author, UK
Caryl Churchill, playwright, UK
China Mieville, Writer, UK
Chris Hedges , Journalist, Pulitzer Prize 2002, US
Christiane Hessel, , France
Cynthia McKinney, Politician, activist, US
David Graeber, Academic, UK
David Palumbo-Liu, Academic, US
Eleni Varikas, Academic, France
Eliza Robertson, Author,
Elwira Grossman, Academic, Scotland
Etienne Balibar, philosopher, France
Federico Mayor Zaragoza, Former UNESCO Director General, Spain
Felim Egan, Painter, Ireland
Frei Betto, Liberation theologian, Brazil
Gerard Toulouse, Academic, France
Ghada Karmi , Academic , Palestine
Gillian Slovo, Writer, Former president of PEN (UK), UK/South Africa
Githa Hariharan, Writer, India
Giulio Marcon, MP (SEL), Italy
Hilary Rose, Academic, UK
Ian Shaw, Academic, Scotland
Ilan Pappe, Historian, author, Israel
Ismail Coovadia, former South African Ambassador to Israel
Ivar Ekeland, Academic, France
James Kelman, Writer, Scotland
Janne Teller, Writer, Denmark
Jeremy Corbyn, MP (Labour), UK
Joanna Rajkowska, Artist, Poland
Joao Felicio, President of ITUC, Brazil
Jody Williams, Nobel Peace Laureate, US
John Berger, artist, UK
John Dugard, Former ICJ judge, South Africa
John McDonnell, MP (Labour), UK
John Pilger, journalist and filmmaker , Australia
Judith Butler, Academic, philosopher, US
Juliane House, Academic, Germany
Karma Nabulsi, Oxford University, UK/Palestine
Keith Hammond, Academic, Scotland
Ken Loach, Filmmaker, UK
Kool A.D. (Victor Vazquez), Musician, US
Liz Lochhead, national poet for Scotland, UK
Liz Spalding, Author,
Luisa Morgantini, former vice president of the European Parliament, Italy
Mairead Maguire, Nobel Peace Laureate, Ireland
Marcia Lynx Qualey, Blogger and Critic, US
Michael Lowy, Academic, France
Michael Mansfield, Barrister, UK
Michael Ondaatje, Author, Canada/Sri Lanka
Mike Leigh, writer and director, UK
Mira Nair, filmmaker, India
Monika Strzępka, theatre director, Poland
Naomi Wallace, Playwright, screenwriter, poet, US
Nathan Hamilton, Poet ,
Noam Chomsky, Academic, author, US
Nur Masalha, Academic, UK/Palestine
Nurit Peled, Academic, Israel
Paola Bacchetta, Academic, US
Phyllis Bennis, Policy analyst, commentator, US
Prabhat Patnaik, Economist, India
Przemyslaw Wielgosz, Chief editor of Le Monde Diplomatique, Polish edition, Poland
Rachel Holmes, Author, UK
Raja Shehadeh, Author and Lawyer, Palestine
Rashid Khalidi, Academic, author, Palestine/US
Rebecca Kay, Academic, Scotland
Richard Falk, Former UN Special Rapporteur on Occupied Palestinian Territories, US
Rigoberta Menchú, Nobel Peace Laureate, Guatemala
Robin D.G. Kelley, Academic, US
Roger Waters, Musician, UK
Robin Yassin-Kassab, Writer, UK
Roman Kurkiewicz, journalist, Poland
Ronnie Kasrils, Former minister in Mandela’s gov’t, South Africa
Rose Fenton, Director, the Free Word Centre, UK
Sabrina Mahfouz, Author, UK
Saleh Bakri, Actor, Palestine
Selma Dabbagh, Author, UK/Palestine
Sir Geoffrey Bindman, Lawyer, UK
Slavoj Zizek, Philosopher, author, Slovenia
Sonia Dayan-Herzbrun, Academic, France
Steven Rose, Academic, UK
Tom Leonard, Writer, Scotland
Tunde Adebimpe, Musician, US
Victoria Brittain, Playwright and journalist, UK
Willie van Peer, Academic, Germany
Zwelinzima Vavi, Secretary General of Cosatu, South Africa

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Ich schließe mich diesen Personen an!

No more war!

 

Rundfunkbeitrag – Nicht ärgern, sondern kämpfen!

von Bernd Höcker

Kennen Sie den neuen Rundfunkbeitrag bereits? Ein Beitrag für buchstäblich nichts, nur dafür, dass sich bestimmte Leute weiterhin bereichern können und dafür, dass damit die Finanzierung des Monopols staatlicher Sendeanstalten gesichert bleibt. Im neuen sog. Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV) kommen Wörter wie »Rundfunkgerät«, »Radio«, »Fernseher« oder »PC« schon gar nicht mehr vor. Es ist unseren »Volksvertretern« schlichtweg egal, ob wir überhaupt irgendwelche Geräte besitzen. Ganz zu schweigen davon, ob wir ausgerechnet die öffentlich-rechtlichen Staatsfunksender konsumieren möchten.

In diesen Wochen erhalten bisher nicht angemeldete Personen die ersten bösen Briefe vom frisch neu benamsten »Beitragsservice«, der früher schlicht »GEZ« hieß und dessen alter Name einen so schlechten Ruf erlangt hatte, dass man ihn nicht mehr weiter verwenden konnte. Die Adressen wurden ihm von den Meldeämtern aufgrund der Meldedatenübermittlungsverordnungen der Länder zur Verfügung gestellt. Ganz »legal«.
Oftmals kommt der neue Beitragsservice (auch volksmundig »GEZ 2.0« genannt) gleich mit einem »Dank für Ihre Anmeldung« ins Haus, so dass sich der Bürger die ganze Arbeit mit der Anmeldung sparen kann. So viel erst mal zum Thema »Service«.

Sehr viele Menschen wollen diesen Service merkwürdigerweise aber gar nicht. Für diese Menschen habe ich meine Bücher und diesen Artikel geschrieben. Alle anderen, die ARD, ZDF und den Beitragsservice lieben und unterstützen möchten, dürfen jetzt [Hier] klicken.

Zunächst eine sehr gute Nachricht für alle, die schon ein Verfahren gegen den sog. Beitragsservice verloren haben. Lesen Sie trotzdem weiter! Niemand muss lebenslänglich Beitragssklave sein! Jede neue Forderung, jeder neue Bescheid ist eine neue Chance! Wir beginnen einfach von vorn, uns zu wehren! Selbst wenn ein Verfahren bereits unwiederbringlich verloren ist, beginnen wir den Kampf beim nächsten Beitragsbescheid ganz von vorn – mit dem neu erworbenen Wissen und diesmal richtig. Also passen Sie nun genau auf!

Hier eine zusammengefasste Checkliste zur Orientierung:

>>> Weiterlesen

 

 

GRIECHENLAND: STUNDE NULL

Kyriakos Mitsotakis hat es erkannt: “Dieses Griechenland ist pleite” (Min. 6:25).
Sämtliche EU-”Rettungsgelder” aus Steuermittel wurden zum Fenster rausgeworfen.
Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

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“Dieser Dokumentarfilm ist eine Psychoanalyse Griechenlands”
- Jean Quatremer, Korrespondent “Libération”

Anfang 2010 meldete Griechenland in einem spektakulären Schritt Zahlungsunfähigkeit an — die Erste in Europa seit 1945. In Frankreich wird das Land als Opfer der EU und des Euro dargestellt, in Deutschland als Auslöser für die Turbulenzen in der Eurozone. Was ist in diesem Land passiert? Warum brach die Krise, die fast den Euro zu Fall brachte, gerade in diesem Land aus?

Seitdem Griechenland von der EU und dem Internationalen Währungsfonds 2010 und 2011 gezwungen wurde, Reformen und drastische Sparmaßnahmen einzuleiten, um im Gegenzug 240 Milliarden Euro zu erhalten, wird das Land in Frankreich gerne als “Opfer der EU” dargestellt. In Deutschland hingegen hält man Griechenland für einen der Verursacher der Euro-Krise. Um gegen diese Klischees vorzugehen, haben Jean Quatremer und Pierre Bourgeois zahlreiche Griechen aus allen sozialen Schichten getroffen – vom ganz normalen Bürger in Patmos oder Athen, der die Ausmaße der Sparmaßnahmen hart zu spüren bekommt, bis hin zu den Menschen, die für die Umsetzung der Reformen verantwortlich sind.

Die Griechen haben immer wieder gegen den Euro-Stabilitätspakt verstoßen. Politiker und Bürger teilen dieselbe Analyse: Was in Griechenland zur Staatspleite führte, war ein von Vetternwirtschaft und Korruption zerfressenes System. Aus historischen Gründen, nicht zuletzt bedingt durch vier Jahrhunderte osmanischer Herrschaft, hat es das Land nie geschafft, einen funktionierenden Staat nach dem Modell westlicher Demokratien zu schaffen – Steuerhinterziehung, Korruption, Sozialbetrug und Schattenwirtschaft blühten.

Das Ausmaß der Katastrophe lässt sich an einem einfachen Zahlenbeispiel veranschaulichen: Hätten die Griechen zwischen 1999 und 2009 ihre Steuern gezahlt, hätte sich das Land niemals verschulden müssen. Und die EU, die sich dieser Realität wohl bewusst war, hätte dieses Land niemals in die Eurozone aufnehmen dürfen. Mit anderen Worten: Die EU trägt eine unbestreitbare Mitschuld an der Misere Griechenlands.

Aber Griechenland wird nicht dauerhaft unter den drastischen Sparplänen leiden. Mit EU-Hilfen hat das Land nun damit begonnen, den Staatshaushalt wieder auf solide Füße zu stellen. Dazu gehören Steuererhöhungen, Gehaltskürzungen und ein späterer Renteneintritt. Der öffentliche Dienst soll verschlankt werden.

Der Aufbau eines neuen Staates gelingt aber nicht über Nacht: Strukturen müssen geschaffen werden, aber vor allem müssen nach Jahrzehnten der Korruption Veränderungen in den Köpfen stattfinden. Eine Gesellschaft lässt sich nicht so leicht umstrukturieren wie ein Unternehmen; die Risiken populistischer Entgleisungen sind dabei hoch. Griechenland wird erst einmal weiterhin auf internationale Hilfe angewiesen sein.

 

 

MH17-Absturz: cui bono?

Boeing 777 der Malaysian Airlines auf Flug MH17 über Kampfzone abgeschossen. Wer hat das getan? Wem nutzt das?

Bild: Buk-Flugabwehrsystem, Wikimedia, public domain

Von Tony Cartalucci
Global Research, 17.07.14

Bei einem Flug über die Kampfzone in der Ukraine passierte das, was einigen sehr gelegen kam

Der Abschuss der malaysischen Boeing 777 auf ihrem Flug MH17 hätte für die NATO und ihr Marionettenregime in Kiew zu keinem günstigeren Zeitpunkt erfolgen können. [weitere Infos hier]

Die Streitkräfte des Regimes in Kiew werden in der Ostukraine auseinandergenommen; mehrere ihrer Einheiten wurden bereits eingekreist und zerschlagen. Der Widerstand der Ukrainer im Westen gegen die Kämpfe im Osten wächst. Versuche der NATO, die russischen Streitkräfte in die Kämpfe auf ukrainischem Territorium zu locken und damit die übrige Welt gegen Russland aufzubringen, sind wiederholt misslungen. [s. hier]

Die jüngste von den USA ausgespielte Karte war eine weitere Runde von Sanktionen, die umgehend als wirkungslos und ungeeignet verspottet wurde. Sogar Vertreter von US-Konzernen waren dagegen, weil sie sich “einseitig” und negativ auf US-Unternehmen auswirken, europäischen Mitbewerber aber Vorteile im Handel mit Russland verschaffen. Die US-Politik der Konfrontation, der Eindämmung und der Isolierung Russlands kann nur Erfolg haben, wenn sie weltweite Unterstützung findet – die hat sich bisher aber nicht abgezeichnet.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Luftraum über der Ukraine bereits vor drei Monaten für Zivilflüge gesperrt

Die Sterne scheinen günstig für die NATO zu stehen. Die US Federal Aviation Adminstration / FAA hat bestimmte Gebiete des ukrainischen Luftraums für alle Flugzeuge gesperrt, die in ihre Zuständigkeit fallen; Fluglinien anderer Staaten flogen aber weiterhin über das Kampfgebiet. In einem Bericht der Zeitschrift The Atlantic mit der Überschrift “The FAA’s Notice Prohibiting Airline Flights Over Ukraine” [Zum FAA-Flugverbot über der Ukraine], ist dazu zu lesen:

Wussten die Luftfahrtbehörden, dass es sich (bei dem Luftraum über der Ukraine) um ein gefährliches Gebiet handelt?

Ja, die meisten wussten es sicher. Vor fast drei Monaten hat die US Federal Aviation Administration auf ihrer Website “Special Rules” (Spezielle Regeln) allen US-amerikanischen Piloten, Luftfahrtgesellschaften und gecharterten Flugzeugen, die in ihre Zuständigkeit fallen, verboten, über bestimmte Gebiete der Ukraine zu fliegen. (Die FAA-Anordnung ist hier nachzulesen.)

Die Kämpfer haben tragbare Flugabwehrsysteme, die ein Flugzeug in einer Höhe von 33.000 Fuß überhaupt nicht treffen könnten

In den letzten Monaten haben die (gegen das Regime in Kiew) Kämpfenden in der Ostukraine bereits Militärhubschrauber, Kampfflugzeuge und sogar ein militärisches Transportflugzeug der ukrainischen Streitkräfte mit verschiedenen Typen tragbarer Flugabwehrraketen abgeschossen; die hätten die in einer Höhe von 33.000 Fuß (10.000 m) fliegende malaysische Boeing 777 aber nicht erreichen können.

Das Buk-Flugabwehrsystem, mit dem der Flug MH17 so abrupt beendet worden sein soll, ist ein hoch entwickeltes russisches, auf einem gepanzerten Kettenfahrzeug montiertes System mit Feststoffraketen und radargestützter Zielerfassung. Die New York Daily News hat in einem Artikel mit der Überschrift “Malaysia Airlines Flight 17 shot down by surface-to-air missile in what Ukrainian president calls ‘act of terrorism’” [Der Präsident der Ukraine nennt den Abschuss einer malaysischen Passagiermaschine einen ‘terroristischen Akt‘,] berichtet:

Anton Gerashenko, ein Berater des Innenminister der Ukraine, hat auf Facebook mitgeteilt, das Flugzeug sei in einer Höhe von 33.000 Fuß von einer Rakete getroffen worden, die von einem Buk-Raketenwerfer abgefeuert wurde, wie Interfax, eine ukrainische Nachrichtenagentur, meldete

Es ist nicht geklärt, ob die Kämpfer in der Ostukraine überhaupt irgendwelche Buk-Systeme haben und sie auch bedienen könnten.

Falls sie über Buk-Systeme verfügen, können es nur wenige sein. Kiew behauptet, Russland habe sie den Kämpfern geliefert und bestreitet ganz entschieden, dass einige seiner eigenen (Buk-)Systeme den Kämpfern in die Hände gefallen sind. Wenn Russland die Kämpfer in der Ostukraine tatsächlich mit Waffen versorgen würde, dann sicher nicht mit Buk-Systemen, weil deren Spur beim ersten Einsatz gegen welches Ziel auch immer sofort nach Moskau zurückverfolgt werden könnte.

Cui Bono? (Wem nutzt das?)

Russlands stärkste Karte ist seine bisherige Zurückhaltung. Der NATO ist es bisher nicht gelungen, Russland in das Chaos hineinzuziehen, das sie selbst angerichtet hat, als sie während der Unruhen auf dem “Euromaidan” Ende 2013, Anfang 2014 bewaffneter Neo-Nazis unterstützte.

Russland würde seine Trumpfkarte sicher nicht dadurch verspielen, dass es die Kämpfer, die sich erfolgreich mit tragbaren Flugabwehrsystemen gegen ukrainische Luftangriffe zur Wehr setzen, mit weiterreichenden Systemen beliefert.

Russland und die Kämpfer, die in der Ostukraine operieren, könnten durch den Abschuss eines zivilen Verkehrsflugzeugs nichts gewinnen, aber alles verlieren. Deshalb zeigt der Finger in eine andere Richtung – auf die NATO und ihr Marionettenregime in Kiew. Die Tatsache, dass es sich bei dem abgeschossene Flugzeug wieder um eine malaysische Boeing 777 handelt – nachdem in diesem Jahr bereits eine malaysische Maschine des gleichen Typs unter mysteriösen Umständen verschwunden ist – hat der westlichen Propaganda sofort weltweite Aufmerksamkeit verschafft. Diese westliche Propaganda hat die volle und ungeteilte Aufmerksamkeit der ganzen Welt, wenn sie die Schuld an dem Abschuss Russland und den gegen das Regime in Kiew kämpfenden Ostukrainern in die Schuhe zu schieben versucht.

Der Impuls, der notwendig ist, um die europäischen NATO-Mitglieder und andere Verbündete der USA für ein direkteres Eingreifen in der Ukraine zu gewinnen, vor dem der Westen bisher zurückgeschreckt ist, wird jetzt über Schlagzeilen in der ganzen Welt verbreitet.

Wenn der Abschuss von MH17 nicht durch ein tragisches Versehen wegen fehlerhafter Identifikation erfolgte, dann muss bei jeder Untersuchung zuerst gefragt werden: Cui bono? Wer profitiert davon? Und die Antwortet lautet eindeutig: Nur die NATO!

Übersetzung: Luftpost-kl.de

Quelle: gegenmeinung

Anmerkung zu Flugzeugabstürzen

Paul Craig Roberts (antikrieg)

Es gibt jetzt Fotos vom Wrack des abgestürzten malaysischen Flugzeugs. Beachten Sie die zahlreichen Trümmer und den großen Teil des Rumpfes. Sie sehen die Reste eines Passagierflugzeugs, das mit einer Rakete in 11.000 m Höhe getroffen worden und zur Erde gestürzt ist. Denken Sie daran, dass keine derartigen Trümmer an der Stelle zu finden waren, wo angeblich das Flugzeug in das Pentagon geflogen ist, und auch nicht an der angeblichen Absturzstelle in Pennsylvania, wo das vierte angeblich entführte Flugzeug am 9/11 zu Boden gegangen ist. Denken Sie darüber nach.

Die 9/11-Kommission wird wohl zum Schluss kommen, dass nur malaysische Flugzeuge Trümmer hinterlassen.

—————————————————

Dazu ein passendes Zitat von Carl Gustav Jung:

“Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.”

Würden die meisten Menschen “nach”denken, würden wir heute in einer weniger destruktiven Welt leben. Die Masse ist eine Geisel der verlogenen Medien und der verlogenen Polit-Psychopathen.

 

Was die Staatspropagandasender ARD/ZDF nicht zeigen!

Lugansk, Ostukraine: OSZE-Beobachter inspizieren von Kiew zerstörte Wohnviertel

Veröffentlicht am 18.07.2014

Antikrieg TV
Juli 2014. Ostukraine, Lugansk, an der Grenze zu Russland. OSZE-Beobachter begutachten die Verbrechen der ukrainischen Armee in Lugansk/Luhansk. Ergebnis des täglichen Beschußes der Wohnviertel durch Artillerie der ukrainischen Armee. Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=N9-4P
http://www.antikriegsnachrichten.de
http://www.antiwarnews.org
http://www.antikrieg.tv
http://facebook.com/antikriegtv
https://rebelmouse.com/antikriegtv
http://youtube.com/antikriegtv
http://youtube.com/antikriegtv2
English
https://www.facebook.com/antiwartv

 

Wer braucht da noch eine Übersetzung?

 

 

Spekulationen

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

In der Ukraine ist eine Maschine der Malaysia-Airlines (MH17) abgestürzt. Warum, darüber weiß die Öffentlichkeit bisher absolut nichts und wenn man über ein Ereignis nichts weiß, dann wird auf Teufel komm raus spekuliert, auch und vor allem seitens der Presse, insbesondere der deutschen Presse.

Weil das Flugzeug in der Ukraine abgestürzt ist, kommt das der deutschen Presse besonders gelegen, die seit Monaten mit einem Propaganda-Feldzug Putin zum Monster stempelt und irgendwie nicht zu verstehen scheint, dass die primitive Propaganda, die noch in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts so gut funktioniert hat, nun nicht mehr den gewünschten Anklang findet.

Der Autor Kornelius in der Süddeutschen versucht deshalb die Holzhammer-Methode. Den blöden Lesern muss doch einzuhämmern sein, dass Putin Schuld daran hat, dass man in der Ukraine diese Maschine abgeschossen hat. Der gute Kornelius weiß nicht einmal, ob die Maschine tatsächlich abgeschossen wurde. Niemand weiß das zur Zeit, außer den Verursachern vielleicht, falls tatsächlich eine Fremdeinwirkung vorliegen sollte. Aber es passt halt so gut ins Bild, welches uns die Presse einzureden versucht.

Doch werfen wir zunächst mal einen Blick auf das von Putin geschaffene “Monster”, die von der Presse im günstigsten Fall als “Separatisten”, meist als “prorussische Separatisten” bezeichnet werden. Vorgänge wie die in der Ukraine werden ansonsten in der Presse als Rebellion bezeichnet und die Aktivisten gegen das System als Rebellen. Nicht so in der Ukraine. Wieso? Der Hinweis auf Russland muss in diese Propaganda rein, denn es hat doch seit 1945 so gut geklappt, die Welt in gut und böse aufzuteilen und Russland war der böse Teil. Ich muss wohl nicht erst erklären, dass in diesem Schema die “Amis”, die mehr oder weniger liebevolle Bezeichnung für die US-Amerikaner, die Guten waren.

Aber Menschen sind unvollkommene Wesen, egal, ob gut oder böse. Sie machen Fehler und einer der Fehler war, dass die Amis ein System maßgeblich mitgestaltet haben, welches mit der heute wohl am häufigsten verwendeten Buchstabengruppe “www” eine Kommunikationsbasis geschaffen hat, durch die die Deutungshoheit der Presse immer stärker ins Abseits gedrängt wurde und wird.

Dank diesem “www” kann man sich inzwischen nicht nur weltweit informieren (einen Vorteile muss schließlich auch die Globalisierung haben), sondern neben den Presse-Seiten gibt es eine große Zahl von Privatleuten, die eigene Portale eingerichtet haben und dort über vieles berichten, was die Presse lieber verschweigen, oder wie im vorliegenden Fall, in gelenkte Meinung beschrieben haben möchte.

Die Art und Weise, wie Herr Kornelius die Leserschaft manipulieren möchte und seine Schuldzuweisungen an den bösen Putin, der das “Monster der ukrainischen Separatisten” geschaffen hat und lenkt, wie er sie mit Waffen versorgt, all das ist mehr als bloße Spekulation, es sind durchweg bewusste Zeilen zur Irreführung gutgläubiger Leser, die noch immer der Meinung sind, es gäbe sie wirklich, die seriösen Medien.

Beginnen wir bei der Ausgangsbasis. Heute stellen sich immer mehr Menschen die Frage: “Cui Bono?” Hinzu kommt ein taktischer Fehler der Presse. Sie hat mit dem Putin Bashing zu früh begonnen, bereits geraume Zeit vor den Olympischen Winterspielen. Was hat man nicht alles getan, um Putin zu diskreditieren. Das war vor dem Maidan, vor der Absage von Janukowytsch an die EU.

Da glaubte man vielleicht noch, weil Putin Snowden Asyl gewährt hat, wolle die westliche Presse nun wieder das alte Rollenspiel von gut und böse wiederherstellen. Doch spätestens mit dem Maidan-Aufstand wurde klar, wohin die Reise geht. Es war das Vorspiel für einen Putsch in der Ukraine und der Westen war sich klar darüber, dass Putin das nicht ohne weiteres akzeptieren konnte und würde. Der Putsch selbst war eine eher schlechte Inszenierung westlicher Politiker, unterstützt von den “seriösen Medien”. Das Armenhaus Ukraine war und ist den westlichen Agitatoren relativ egal. Sie verfolgen zwei Ziele, einmal die Kontrolle über die noch nicht erschlossenen Bodenschätze, aber noch wichtiger, die Schlüsselstellung der Ukraine für die Installation der NATO und den Zugang zu den Weltmeeren über die Krim für Russland zu erschweren.

Dass es vor allem um die Installation der NATO ging und Steinmeier dabei einmal mehr die Rolle eines US-Lakaien übernahm, wurde sogar in der westlichen Presse thematisiert, allerdings bereits Jahre vorher, zur Zeit der Georgien-Krise. Condoleezza Rice war damals US-Außenministerin. Wörtlich konnte man in der deutschen Presse diesen Satz lesen:

 

Die Regierung in Washington übte über ihre Außenministerin Condoleezza Rice Druck auf Berlin aus, und dabei besonders auf den Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier, Georgien und der Ukraine ohne Umwege den schnellen Weg in die NATO zu ermöglichen.

 

Auch auf Wikipedia ist dieser Satz noch heute verewigt. Besonders merkwürdig ist allerdings, dass der gleiche Kornelius, der nun über das von Putin geschaffenen Monster berichtet, diesen Satz 2010 verfasste, in der gleichen Zeitung. Tja, lieber Kornelius, das Netz vergisst nicht. Ihre damalige Aussage und auch die derzeitige empfinde ich allerdings als eine widerliche Anbiederung an die US-Herrscher.

Liest man die Presse, sind die derzeitigen Aufständischen alles pro-russische Separatisten. Noch immer der Versuch, Russland als das Böse darzustellen? Für mich sind es Menschen, die weder mit dem Maidan noch mit dem derzeitigen Regime einverstanden sind. Dass davon viele ethnisch Russen sind, ist dort normal.

Inzwischen hat die Süddeutsche mit einem anderen Autor versucht, wieder eine wenig abzuwiegeln, aber noch immer bleibt die Spekulation gleich.

Wie dreist Putin das MH17-Unglück instrumentalisiert, so titelt die WELT einen Bericht und blendet dabei völlig aus, dass in der Tagesschau Obama ebenso dreist die Separatisten beschuldigt.

Wie schon gesagt, das alles sind bisher bloße Spekulationen, denn man weiß bisher nicht einmal, ob der Absturz wirklich die Folge eines Abschusses war, oder ob ein anderer Grund vorlag. Um ein Flugzeug in dieser Höhe vom Himmel zu holen, muss man schon ein entsprechendes Waffensystem nutzen, das angeblich beide Seiten besitzen, ein BUK-System, das aber nur von versierten Spezialisten bedient werden kann.

Ich halte Putin für einen gewieften Taktiker, der eine solche Tat ganz bestimmt nicht befürworten würde, weil er weiß, dass die westliche und die dem Westen hörige Presse ihm die Verantwortung in die Schuhe schieben wird. Hinzu kommt, dass Putin zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückflug von einer Konferenz der BRICS-Staaten war und ca. 40 Minuten nach dem Absturz der MH17 ebenfalls die Ukraine überflog.

Nun spekuliere ich einmal. Was, wenn tatsächlich ein Abschuss erfolgte, der aus Versehen die falsche Maschine erwischte, die richtige Maschine aber gar kein Militärflugzeug der Ukraine gewesen ist, sondern eigentlich die Maschine Putins treffen sollte? So abwegig, wie das im ersten Moment auch klingen mag, ist das gar nicht, denn das Vorhaben der BRICS-Staaten zielt direkt auf das eigentliche Machtgefüge der USA und das ist nicht das Militär, sondern die Kontrolle des gesamten Welthandels durch die Währungshoheit der Weltbank. Und nun kommen diese Länder daher und gründen eine eigene Weltbank, eine Aktion, die die USA bis ins Mark treffen muss. Ich gehe dabei davon aus, dass vor allem Putin und Xi Jinping (China) die Antreiber dieses Vorhabens sind und das trifft die USA mitten ins Herz (falls vorhanden)

.

Ich bin übrigens nicht der Einzige, der eine solche Möglichkeit andeutet. Wenn alle Welt spekuliert, sollte mir das auch erlaubt sein. Ich denke, dass man längst in den so genannten oberen Etagen der Politikstrategen weiß, was wirklich passiert ist, denn der Luftraum der Ukraine dürfte wohl derzeit einer der von Satteliten am intensivsten überwachte Luftraum sein. Wenn ich eine Antwort geben sollte, wer den größten Nutzen von dem Vorfall hat, würde ich den Westen nennen, dessen Presse das Geschehen eindeutig den ukrainischen Rebellen und damit auch Putin zuordnet. Na ja, westliche Presse ist ein wenig übertrieben. Deutsche Presse sollte ich sagen, denn in der internationalen Presse wird diese Eindeutigkeit nicht so gesehen. Politisch motiviert Flugzeuge gewaltsam vom Himmel zu holen, ist so neu auch nicht, ebenso wie “versehentliche” Abschüsse:

 

  • 23. Juni 1985 Air India 329 Eine Boeing 747-200 stürzte nach einer Bombenexplosion infolge eines Terroranschlags bei Irland in den Atlantik (siehe Air-India-Flug 182).
  • 3. Juli 1988 Iran Air 290 Ein Airbus A300 wurde durch das US-amerikanische Kriegsschiff USS Vincennes (CG-49) abgeschossen, da er vom Aegis-Kampfsystem mit einer angreifenden F-14 Tomcat verwechselt worden war (siehe Iran-Air-Flug 655).
  • 21. Dezember 1988 Pan Am 270 Eine Boeing 747-100 stürzte nach einer Bombenexplosion infolge eines Terroranschlags auf die schottische Ortschaft Lockerbie. Die 259 Insassen der Maschine sowie 11 Bewohner der Ortschaft kamen ums Leben (siehe Lockerbie-Anschlag).
  • 1. September 1983 Korean Air 269 Die sowjetische Luftwaffe schoss bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 ab, in der Annahme es handle sich um ein US-amerikanisches Spionageflugzeug (siehe Korean-Airlines-Flug 007).
  • 8. März 2014 Malaysia Airlines 239 Eine Boeing 777-200ER verlor auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking etwa 40 Minuten nach dem Start den Radarkontakt und verschwand spurlos. Nach etwa zweiwöchiger Suche bestätigten die malaysischen Behörden am 24. März den Absturz des Flugzeugs in den Indischen Ozean. Alle 239 Passagiere kamen dabei ums Leben. Die genaue Ursache ist noch unbekannt (siehe Malaysia-Airlines-Flug 370). (Tatsächlich weiß man bis heute nicht wirklich, wo die Maschine geblieben ist)

 

Ob alle auf Wartungsfehler geschobenen Abstürze wirklich Wartungsfehler waren, wird nie geklärt werden. Nicht zu vergessen, auch der 11.9.2001 waren politisch motivierte Flugzeug-Katastrophen und bis heute ist nicht wirklich klar, wer die Verursacher waren. Gehe ich davon aus, wer von diesem Vorfall den größten Nutzen hatte, war das George W. Bush, der danach endlich die Mittel bewilligt bekam, seine Kriegsoffensive aufgrund “eindeutiger Beweise” gegen den Irak zu starten und mit dem Patriot Act wichtige Teile der US-Verfassung aushebeln konnte. Der als Verursacher genannte Täter Osama bin Laden hatte nur Nachteile von diesem Anschlag, weil er und seine Mannen von diesem Zeitpunkt an zum Abschuss freigegeben waren.

Eine Spekulation sei mir noch erlaubt. Man wird früher oder später Schuldige benennen und dabei wird es nur eine untergeordnete Rolle spielen, ob sie wirklich die Schuldigen waren, Hauptsache, das politisch gewollte Ziel wurde erreicht.

 

Geburtstagsgedanken

von Gerhard Breunig

Jetzt ist sie endlich 60 geworden, die Trulla aus der Uckermark. Sechzig Jahre und keinen Deut Weiser als mit 59. Ganz im Gegenteil, der geistige und moralische Zerfall scheint sich bei ihr immer schneller zu entwickeln. Die „Kanzlerin der Herzen“ hält Kurs und wirft weiterhin mit vollen Händen das Geld der Steuerzahler zum Fenster hinaus. Nach einer Lust-Reise zum WM Endspiel, welche dank dem ebenfalls mitreisenden „Super Gau“ aus Schloss Bellevue nochmal um die Hälfte teurer wurde als der erste Fussball-Besuch in der Gruppenphase der WM, lässt sich die ständig zu kostspieligen Reisen bereite „Klimakanzlerin“ auch beim Potsdamer Klimadialog nicht lumpen. 750 Millionen Euro will sie in das Fass ohne Boden des UN Klimafonds einzahlen. Natürlich nicht aus eigener Tasche, sondern selbstverständlich vom schwer verdienten Geld der deutschen Steuerzahler.

Die 35 am „Klimadialog“ teilnehmenden Politiker aus aller Welt wurden selbstverständlich auch auf unsere Kosten fürstlich untergebracht, gefüttert und gepudert. Man will sich als Klimaretter von besonderem Rang ja schließlich mal wohl fühlen. Und wo kann man das besser als beim deutschen Zahlmichel, der jede Zeche freudig übernimmt, wenn er dafür glauben darf, das Klima und die Welt zu retten. Während unsere Straßen und Schulen verrotten, hat die Schlechteste aller Kanzlerdarsteller stets genug von unserem Geld dafür übrig, um es in sinnlosen Töpfen und Fässern ohne Boden fremder Nationen oder Organisationen versickern zu lassen. Schön zu wissen, dass Deutschland bisher das einzige Land ist, das in diesen schwachsinnigen Bürokraten-Fressnapf überhaupt was einzahlt. Wie viele Schulen hätten wir dafür instand setzen können? Wie viele Brücken vor dem Verfall bewahren? Wir sind jedoch wie immer lieber Vorbild. Vorbild für eine völlig nutz- und sinnlose Energiewende, Vorbild beim Retten klammer Banken und Staaten, Vorbild bei der Selbstaufgabe unserer Identität und Vorbild bei der erfolgreichen Zerstörung einer einstmals erfolgreichen Volkswirtschaft.

Da sagen wir doch Danke Frau Merkel.

Wenn man das lethargische Gesicht dieser als mächtigste Frau der Welt bezeichneten Marionette betrachtet, erkennt selbst der unbedarfte Betrachter, dass wir von einer leeren Hülle ohne jedes Interesse für die Belange der Bürger dieses Landes heimgesucht und verraten werden. Dabei ist es völlig egal, welche Entscheidung Merkels aus ihrer gesamten Regierungszeit man als Beispiel herausgreift. Alles was unter Angela Merkel passierte, geschah immer nur zum Nutzen Anderer, nie zum Nutzen Deutschlands. Der „Atomausstieg“ wurde vollzogen, weil Angela Merkels CDU nicht die einzige Atompartei in Deutschland sein sollte. Die GRÜNEN hatten über viele Jahre erfolgreich „Kernkraftbashing“ betrieben und so die Deutschen Angsthasen weichgeklopft. Die von Angela Merkel angeschobene Energiewende ist so absurd, dass sich darüber eigentlich jede Diskussion erübrigt. Trotzdem wird dieser politische Schildbürgerstreich ständig weiter vorangetrieben. Einzig erkennbares Ziel dieser rein politischen Entscheidung ist die De-Industrialisierung des Landes.

Da der europäische Superstaat mit einem starken Deutschland nicht funktioniert, müssen wir eben nach unten angepasst werden. Oder um Joschka Fischer zu zitieren Deutschland muss „eingehegt und ausgedünnt“ werden. Angela Merkel setzt dieses von Fischer formulierte Ziel konsequent um. Aufgewachsen im internationalen sozialistischen System der DDR scheint diese Frau im Sozialismus so fest verwurzelt, dass die von Ludwig Erhard so vielversprechend auf den richtigen Weg gebrachte Bundesrepublik immer stärker im sozialistischen Sumpf der staatlichen Umverteiler versinkt.

Angela Merkel hängt eindeutig dem grünen Sozialismus an. Warum sonst sollte sie verkappte Stalinisten wie Schellnhuber und Rahmstorf als „wissenschaftliche Berater“ in ihrer Nähe dulden. Wenn die führenden Köpfe des PIK und des WBGU ganz offen über die Entmachtung des deutschen Bundestages schwadronieren dürfen, dann tun sie das mit Zustimmung von Angela Merkel. Deren „Große Transformation“ ist nichts weiter als die Umsetzung von Stalins kranken und menschenverachtenden Ideen unter grün-ökologischer Flagge. Welcher halbwegs intelligente Mensch kann dabei freiwillig mitmachen? Warum nur schauen so viele Menschen immer noch weg dabei? Es ist doch offensichtlich, wohin die Reise gehen soll.

Anscheinend gibt es in diesem Land auch nach den gescheiterten braunen und roten Sozialismus Experimenten noch eine ausreichende Zahl kranker Geister, die von dieser alles zerstörenden Ideologie nicht ablassen wollen. Angela Merkel ist mit Sicherheit hervorzuheben, wenn es darum geht, das Versagen des Sozialismus der freien Marktwirtschaft anzulasten. Dabei grenzt es eigentlich an ein Wunder, dass dieses Land trotz der unzähligen Manipulationen des Marktes durch die Regierung Merkel immer noch einigermaßen funktioniert. Das unrühmliche Ende dieser Volkswirtschaft, welches unweigerlich kommen muss, wenn wir weiterhin den wachsenden Raubbau an den immer weniger werdenden Werteproduzenten in diesem Land dulden, ist bereits deutlich zu erkennen.

Deutschland ist herunter gewirtschaftet. Die grünen Sozialisten, angeführt von einer selbst ernannten „Klima-Kanzlerin“, haben ganze Arbeit geleistet. In ihrer Verachtung für dieses Land und für dieses Volk haben sie alles gefördert, was diesem Land und seinen Bewohnern maximalen Schaden zufügt. Wenn dieses Werk vollbracht ist, wird vom einst so stolzen Deutschland nichts mehr übrig sein. Wir wurden ausgeplündert und sind hoffnungslos verschuldet. Zurück bleibt die dramatisch zerfallende Infrastruktur einer ruinierten Volkswirtschaft, die dem Raubbau der Sozialisten nicht mehr trotzen konnte . Mit ans Ausland für wertlose grüne Krätze verhökerten Unternehmen, werden wir dieses Land an nachfolgende Generationen übergeben.

Herzlichen Glückwunsch Angela Merkel. Sie haben ganze Arbeit geleistet.