Ruhe vor dem Währungssturm

Autor:  Manfred Gburek (06.08.10)

Ruhe vor dem Währungssturm

Am Freitagnachmittag unserer Zeit kam aus den USA die unerfreuliche Meldung vom dortigen Arbeitsmarkt, die eigentlich keine Überraschungen mit sich zu bringen versprach, weil sie erwartet worden war. Aber dann reagierte das amerikanische Börsenbarometer Dow Jones doch ziemlich heftig nach unten, und das deutsche Pendent Dax tat es ihm nach. Nur das übliche Hin und Her? Nicht ganz, denn die übrigen Indikatoren signalisierten, dass etwas im Busch war: Euro im Vergleich zum Dollar rauf, Anleiherenditen runter, Goldpreis rauf, dahinter musste offenbar mehr stecken als allein die Reaktion sensibler Börsianer.

Konjunkturdaten wie die vom Arbeitsmarkt werden jetzt in den USA penibel verfolgt, und zwar besonders von Seiten der Regierung und der Notenbank Fed, während sie bisher wohl eher nur Börsianer zum Trading veranlasst haben. Schon in Kürze dürften die Daten vor allem die Regierung zum Handeln zwingen, nachdem die Fed den Großteil ihres Pulvers verschossen hat. Der Grund liegt auf der Hand, doch beide offiziellen Lager versuchen ein Geheimnis daraus zu machen, weil es nicht nur um die US-Konjunktur geht, sondern auch um den Dollar: Jede weitere Maßnahme zur konjunkturellen Belebung käme dem Eingeständnis gleich, dass die US-Wirtschaft immer noch in der Rezession steckt, und das spräche gegen den Dollar.

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Die Goldverschwörung

Ob die USA immer noch über 8.000 Tonnen Gold verfügen, wage ich auch zu bezweifeln.  Warum hält sich die FED schon seit langem mit der Veröffentlichung der Goldbestände zurück?

Könnte es vielleicht auch daran liegen, dass der Goldpreis möglicherweise explodiert, falls die USA erheblich weniger Goldbestände haben,  als bislang vorgegeben?

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Hat die USA überhaupt noch Gold?

Offiziell besitzen die Vereinigten Staaten mehr als 8.000 Tonnen Gold. Das ist der größte Goldschatz aller Notenbanken. Doch Skeptiker bezweifeln, dass die Amerikaner überhaupt noch über ihr Gold verfügen. Denn in der Zeit von 1967 bis 1968 verließen 1.300 Tonnen des Edelmetalls, immerhin eine Jahresproduktion im Wert von rund drei Milliarden Dollar, die USA, weil viele Länder die Greenbacks in Gold eintauschten. In den Jahren 2007 und 2008 wiesen die Vereinigten Staaten Goldexporte von 5.000 Tonnen aus. Ob diese Bestände von anderen Ländern stammen, die diese lediglich in Fort Knox lagerten, oder ob es sich um US-Gold handelt, ist bis heute nicht geklärt. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Goldbestände seit mehreren Jahrzehnten nicht auditiert wurden. Die US-Notenbank begründet dies damit, dass eine solche Überprüfung »zu teuer« wäre.

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Demokratisches Geld

Democratic Money Inflows

von Kurator

Kurzfassung

Beim Demokratischen Geld (DG) handelt es sich um ein

  • nicht schuldengetriebenes
  • einstufiges
  • elektronisches

gesetzliches Zahlungsmittel1 ohne Eigentums- bzw. Vermögensdeckung des Generierers.

DG impliziert somit keine Forderung auf Vermögen des Generierers.

Das DG wird mittels eines Demokratischen Geld Generators (DGG) erzeugt und den privaten und staatlichen Haushalten regelmäßig und elektronisch zur Verfügung gestellt.

Sonderziehungen des DGG werden in unregelmäßigen Abständen auf private Haushalte, staatliche Einrichtungen und Unternehmen (einschließlich Kreditinstituten) übertragen.

Der DGG wird von der Zentralbank entsprechend OIE2 öffentlich konfiguriert und überwacht.

Die Zahlungsmittel (DG) werden auf Geldkarten übertragen und mittels Lesegeräten im Geschäftsverkehr verbucht.

Banknoten und Münzen kommen nicht mehr zum Einsatz.

1 Dieses Geld ist das Ideal eines vom eigenen Material her kostenfreien, fälschungssicheren, von Verschuldung unbelasteten Zahlungsmittels.

2 OIE = Order of Individual Events

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